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Angelverbote in Nord- und Ostsee: Empörung nicht nur bei Anglern, morgen Anhörung in Hamburg

Die vom Bundesumweltministerium geplanten Angelverbote in Nord- und Ostsee stoßen auf große Empörung – nicht nur bei Anglern. Im Falle der Ausweisung von Naturschutzgebieten in den ausschließlichen Wirtschaftszonen ist ein Verbot der Angelfischerei unverhältnismäßig, da die Schutzgüter durch das Angeln allenfalls minimal betroffen sein könnten. Die regionale und überregionale Presse ist aufgeschreckt und berichtet bundesweit. Sogar Schleswig-Holsteins Umweltminister, Robert Habeck (Grüne), zeigt großes Unverständnis für die Vorhaben seiner Kollegen auf bundespolitischer Ebene.
 
Morgen findet die Anhörung der Verbände durch das Bundesumweltministerium zu den aktuellen Entwürfen der Schutzgebietsverordnungen für die deutschen ausschließlichen Wirtschaftszonen von Nord- und Ostsee statt. Die Präsidentin des DAFV, Dr. Christel-Happach-Kasan wird in Hamburg dabei sein, ebenso Vertreter aus DAFV-Landesverbänden.
 
 
Hintergrund:
 
In den deutschen ausschließlichen Wirtschaftszonen von Nord- und Ostsee sollen große Meeresbereiche als Naturschutzgebiete unter verstärkten Schutz gestellt werden. In allen Verordnungsentwürfen ist vorgesehen, die Freizeitfischerei zu verbieten. Die Verordnungsentwürfe des Bundesumweltministeriums sind dem Deutschen Angelfischerverband e.V. als anerkannte Naturschutz- und Umweltvereinigung im Rahmen der allgemeinen Verbandsanhörung zur Stellungnahme vorgelegt worden.
 
Betroffene Gebiete sind die Doggerbank, Borkumer Riffgrund und Sylter Außenriff in der Nordsee sowie Fehmarnbelt,  Kadetrinne und Pommersche Bucht – Rönnebank in der Ostsee.
 
Der DAFV veröffentlichte seine schriftliche Stellungnahme zu den Entwürfen der Schutzgebietsverordnungen gegenüber dem Bundesumweltministerium bereits am 11. Februar 2016 (KLICK HIER) und übermittelte diese Stellungnahme auch an die Landräte der Landkreise an Nord- und Ostseeküste.
 
Zusammenfassend stellt der DAFV fest und fordert: 
 
  • Eine Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie sowie der EU-Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie durch Festsetzung der benannten Bereiche in den ausschließlichen Wirtschaftszonen zu Naturschutzgebieten nach deutschem Recht erscheint nicht zwingend. 
  • Im Falle der Ausweisung von Naturschutzgebieten in den ausschließlichen Wirtschaftszonen darf ein Verbot der Angelfischerei nicht weiter verfolgt werden, da es unbegründet und unverhältnismäßig ist, aber auch regionale bedeutende Einnahmequellen der Wirtschaft in Frage stellt.
  • Die in den Verordnungsentwürfen vorgesehenen Verbote der Freizeitfischerei sind daher ersatzlos zu streichen. 
 


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