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DAFV Newsletter November

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DAFV Newsletter
November 2025

Der Europäische Wels ist „Fisch des Jahres 2026“

Europäischer Wels (Silurus glanis), Illustration: DAFV, Eric Otten

Europäischer Wels (Silurus glanis), Illustration: DAFV, Eric Otten

Der Europäische Wels (Silurus glanis) ist Fisch des Jahres 2026. Mit dieser Wahl machen der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) auf eine faszinierende und nicht zuletzt aufgrund ihrer Größe besondere Fischart aufmerksam.


CATCH & CLEAN DAY 2026 - jetzt anmelden!

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Seit der erstmaligen Austragung des CATCH&CLEAN DAY im Jahr 2021 hat sich das Event zu einem festen Bestandteil der deutschen Angelszene entwickelt. Die Kombination aus Angeln und Umweltschutz begeistert zahlreiche Menschen und führt zu einer stetig wachsenden Teilnehmerzahl. So nahmen im Jahr 2022 bereits über 80 Angelvereine teil, während sich im Jahr 2025 beeindruckende 300 Gruppen mit ca. 6000 Teilnehmenden  15 Tonnen Müll aus unseren Gewässern gesammelt haben.

Dank der Unterstützung einiger Landesverbände und Vereine findet der Catch&Clean Day seit 2023 in Kooperation mit dem Deutschen Angelfischerverband e. V. statt. Im letzten Jahr haben ca. 3.000 Menschen deutschlandweit an diesem Tag teilgenommen. Die Veranstaltung wird sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Niederösterreich und der Schweiz als grenzüberschreitendes Clean-Up-Event etablieren und kontinuierlich wachsen.


Castingsport in der DAFV-Jugend – 2025 vom Trainingslager bis zum Weltmeistertitel

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Teilnehmer Weltmeisterschaft 2025 (Foto: Philipp Haubenestel)

Bereits im März dieses Jahres begann für einige Jugendliche die Freiluft-Castingsport-Saison 2025. In Saalfeld/Saale fand das DAFV-Jugendtrainingslager statt, wo es einerseits darum ging die Ruten aus dem Winterschlaf zu holen aber andererseits auch neue Techniken zu erlernen oder die bestehenden für die anstehenden Turniere zu verfeinern.


Ostsee: Angler können im Jahr 2026 weiterhin einen Lachs pro Tag entnehmen, Fangverbot für Dorsch bleibt bestehen

Das Schleppangeln auf Lachs in der Ostsee ist in Deutschland und anderen Ostseeanrainern von großer kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung, insbesondere für einige Küstengemeinden z. B. auf Rügen (DE), Bornholm (DK) und entlang der schwedischen Südküste. Foto: DAFV, Olaf Lindner

Das Schleppangeln auf Lachs in der Ostsee ist in Deutschland und anderen Ostseeanrainern von großer kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung, insbesondere für einige Küstengemeinden z. B. auf Rügen (DE), Bornholm (DK) und entlang der schwedischen Südküste. Foto: DAFV, Olaf Lindner

Nach langen Verhandlungen haben sich die Fischereiminister der EU-Staaten am 28. Oktober 2025 auf einen Kompromiss bezüglich der Fangmöglichkeiten in der Ostsee für 2026, geeinigt. Für Angelfischer besteht weiterhin die Möglichkeit, einen Lachs (Salmo salar) mit abgeschnittener Fettflosse pro Tag zu entnehmen. Diesen Fischen wurde die Fettflosse vor dem Besatz entfernt. Alle Wildlachse müssen schonen zurückgesetzt werden. Das Entnahmeverbot für Dorsch (Gadus morhua) bleibt bestehen. 


Erfolg für Natur und Mensch – Stillstand beim politischen Willen

Vertreter der Flusslandschaft der Jahre bei der Abschlussveranstaltung in Perleberg mit der Wasserentnahme für die neue Flusslandschaft und einer elektrisch abgefischten Meerforelle aus der Stepenitz. (v.l.n.r. Dr. Joachim Nibbe (Bundesvorstandsmitglied NaturFreunde Deutschlands), Axel Schmidt (Bürgermeister Perleberg), Michael Müller (Bundesvorsitzender NaturFreunde Deutschlands), Klaus-Dieter Mau (Präsident DAFV), Günter Baaske (Präsident LAVB). Foto: DAFV, Olaf Lindner

Vertreter der Flusslandschaft der Jahre bei der Abschlussveranstaltung in Perleberg mit der Wasserentnahme für die neue Flusslandschaft und einer elektrisch abgefischten Meerforelle aus der Stepenitz. (v.l.n.r. Dr. Joachim Nibbe (Bundesvorstandsmitglied NaturFreunde Deutschlands), Axel Schmidt (Bürgermeister Perleberg), Michael Müller (Bundesvorsitzender NaturFreunde Deutschlands), Klaus-Dieter Mau (Präsident DAFV), Günter Baaske (Präsident LAVB). Foto: DAFV, Olaf Lindner

Die Stepenitz (Elbe) in Nordwestbrandenburg ist nicht mehr Flusslandschaft der Jahre 2024/25. Mit einer Feier in Perleberg ging am 11.10.2025 der zweijährige Kampagnenzeitraum zu Ende, in dem die Bevölkerung für die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung dieser besonderen Flusslandschaft sensibilisiert wurde. Alle zwei Jahre rufen die NaturFreunde Deutschlands und der Deutsche Angelfischerverband gemeinsam eine neue Flusslandschaft aus.


Der Angelsportverein Humbert e.V. ist Gewässer-Verbesserer im September 2025

Mitglieder des ASV Humbert e.V. bei der Pflanzung der Weißen Seerose im Venn, Foto: ASV Humbert e.V.

Mitglieder des ASV Humbert e.V. bei der Pflanzung der Weißen Seerose im Venn, Foto: ASV Humbert e.V.

Bereits im Mai 2023 erhielt der Angelsportverein Humbert e.V. die Auszeichnung als Gewässer-Verbesserer für sein langjähriges und vorbildliches Engagement im Bereich Gewässerpflege und Naturschutz. Nun, mehr als zwei Jahre später, wird der Verein erneut für seine herausragende Arbeit gewürdigt. Der ASV Humbert e.V. wurde im Jahr 1969 gegründet und ist Mitglied im Rheinischen Fischereiverband von 1880 e.V. Die rund 100 Vereinsmitglieder verbindet das gemeinsame Ziel, die ihnen anvertrauten Gewässer sowie die umgebende Flora und Fauna zu schützen und zu pflegen. Dabei steht nicht nur die Angelfischerei im Vordergrund, sondern das bewusste Naturerleben und der respektvolle Umgang mit dem Lebensraum Wasser.


Antrag des Landes NRW auf Änderung des WHG passiert den Bundesrat

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Antrag unter dem Titel: "Änderung des § 36 Absatz 3 Nr. 2 Wasserhaushaltsgesetz zu schwimmenden Solaranlagen"

Am vergangenen Freitag (26.09.2025) hat der Bundesrat die oben genannten Antrag[1] verabschiedet. Damit setzt sich eine Initiative Nordrhein-Westfalens durch, die die Umweltauflagen für schwimmende Photovoltaikanlagen (Floating-PV, FPV) deutlich lockert. Besonders auffällig: Drei Bundesratsausschüsse – der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz (AV) sowie der Wirtschaftsausschuss (Wi) – hatten in ihren Empfehlungen[2] eine wesentlich ausgewogenere Lösung vorgeschlagen, die aus Sicht der Angelfischerei und des Gewässerschutzes tragfähiger gewesen wäre. Dennoch setzte sich leider die ursprüngliche, weniger restriktive Fassung durch.



Deutscher Angelfischerverband e.V., Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin, Deutschland

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