Keine EU-Fangverbote für den Aal in Binnengewässern

Sitzung EU-Fischereiministerrat – Maßnahmen zum Schutz der Aale

Die EU-Fischereiminister haben sich gestern in Brüssel darauf geeinigt, die dreimonatige Schonzeit für den Aal 2019 in Nordostatlan­tik, Nord- und Ostsee fortzusetzen und im Mittelmeer einzuführen. Die Schonzeit gilt gleichermaßen für Berufs- und Angelfischer und umfasst nun alle Lebensstadien des Aals, also auch Aale kleiner als 12cm (Glasaalfang).

Für die Binnengewässer haben die in der Verordnung festgelegten Regelungen entgegen dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag keine Gültigkeit. Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert, im Zeitraum vom 1. August 2019 bis zum 29. Februar 2020 ein dreimonatiges Zeitfenster für ein Fangverbot für Aale in allen Lebensstadien für ihr jeweiliges Land zu erlassen.

update
(der Zeitraum wurde ürsprünglich nur vom 1. September bis 31. Januar benannt)

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Wieder illegaler Glasaalhandel aufgedeckt

Und wieder ist in Deutschland ein mutmaßlicher Schmugglerring aufgeflogen. Über 210.000 junge Aale sollten verbotenerweise nach Asien verkauft werden. In einem alten Restaurantgebäude in Liederbach bei Frankfurt fanden Zollfahnder mehrere Becken mit Glasaalen. Die Fahnder stellen in den Räumlichkeiten neben den Aalen und entsprechenden Verpackungsmaterial, auch über 50.000 Euro in bar sicher. Drei Asiaten wurden festgenommen.

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EU fordert bessere Daten und mehr Schutz für Aale

Europaabgeordnete fordern die Mitgliedsstaaten auf, die Datenlage zu verbessern und mehr Anstrengungen zum Schutz der Aale zu unternehmen.

Am 19.Februar 2019 hat der Fischereiausschuss des Europaparlaments einen Workshop zum Europäischen Aal abgehalten. Fachleute und Abgeordnete des Europäischen Parlamentes tauschten Informationen über die Situation des Aals und notwendige Maßnahmen zum Schutz dieser einzigartigen Fischart aus.

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Schäden durch Wasserkraft-Turbinen an Aalen viel größer als vermutet

- Schwerwiegende Wirbelsäulenschäden an äußerlich unverletzten Tieren -

Hamburg, Berlin, 26.04.2019.Erstmals hat die Tierärztlichen Hochschule Hannover Aale, die in der Weser gefangen wurden und aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens ein Wasserkraftwerk passiert hatten, auf innere Verletzungen untersucht. Die Röntgenbilder zeigen, dass selbst die Aale, die äußerlich unverletzt waren, zu rund 50% teils schwerwiegende Wirbelsäulenverletzungen aufwiesen. Es gibt Stauchungen und Verschiebungen von Wirbelkörpern sowie Wirbelbrüche, die in dieser Form bei Menschen zu Gesundheitsschäden bis hin zu motorischen Ausfallerscheinungen und Querschnittslähmungen führen können. Dabei zeigte sich, dass die Häufigkeit dieser Verletzungen mit zunehmender Körperlänge angestiegen ist. Abwandernde Blankaale, insbesondere große Weibchen, sind überproportional betroffen, wenn sie die Flüsse auf dem Weg in Laichgebiete in der karibischen Sargasso-See verlassen.

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