Aktuelles



Mach mit! Mobile App zur Erfassung von Querbauwerken in Flüssen

Flüsse sind mittlerweile die am stärksten bedrohten Ökosysteme der Welt (Dudgeon et al. 2006). Aus diesem Grund ist die Renaturierung der Flüsse ein erklärtes europäisches Ziel (Buijse et al. 2002). Eine der größten Herausforderungen bei der Renaturierung der europäischen Flüsse auf Grundlage der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist die fehlende Durchgängigkeit.

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Weltweiter Tag der Wanderfische

Der 21. April ist der weltweite Tag der Wanderfische. Zu diesem Anlaß weisen der Deutsche Angelfischerverband e.V. zusammen mit der Sustainable Eel Group (SEG) auf die aktuellen Probleme in Zusammenhang mit Wanderfischen in Europa hin. Die Positionen in dieser Meldung wurde von einer Reihe von Organisationen unterstützt.

Fische müssen wandern!

Tiere auf der ganzen Welt fliegen, schwimmen, laufen oder lassen sich passiv treiben, um ihren Standplatz zu wechseln und Orte zu erreichen, an denen sie fressen, brüten, ihren Nachwuchs großziehen, oder einfach nur um lebensnotwendige Bedingungen vorzufinden.Oft unsichtbar, aber von großer Bedeutung, wandern Fische und nutzen dabei unsere Flüsse als natürliche Fernstraßen.
Das Problem: Die meisten dieser Straßen sind mittlerweile ganzjährig blockiert.

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Schäden durch Wasserkraft-Turbinen an Aalen viel größer als vermutet

- Schwerwiegende Wirbelsäulenschäden an äußerlich unverletzten Tieren -

Hamburg, Berlin, 26.04.2019.Erstmals hat die Tierärztlichen Hochschule Hannover Aale, die in der Weser gefangen wurden und aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens ein Wasserkraftwerk passiert hatten, auf innere Verletzungen untersucht. Die Röntgenbilder zeigen, dass selbst die Aale, die äußerlich unverletzt waren, zu rund 50% teils schwerwiegende Wirbelsäulenverletzungen aufwiesen. Es gibt Stauchungen und Verschiebungen von Wirbelkörpern sowie Wirbelbrüche, die in dieser Form bei Menschen zu Gesundheitsschäden bis hin zu motorischen Ausfallerscheinungen und Querschnittslähmungen führen können. Dabei zeigte sich, dass die Häufigkeit dieser Verletzungen mit zunehmender Körperlänge angestiegen ist. Abwandernde Blankaale, insbesondere große Weibchen, sind überproportional betroffen, wenn sie die Flüsse auf dem Weg in Laichgebiete in der karibischen Sargasso-See verlassen.

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„Energiewende nicht auf Kosten der aquatischen Biodiversität“ – Dringende Empfehlung von 65 Fachwissenschaftler*innen an die Bundespolitik

Der DAFV berichtete schon mehrfach, dass speziell die kleine Wasserkraft (1 Megawatt Maximalleistung) mit ihren ca. 7.800 Anlagen erhebliche Schäden in unseren Gewässern anrichtet. Darüber hinaus tragen diese Anlagen weniger als 0,5% zur Stromerzeugung in Deutschland bei und spielen somit für die Energiewende und den Schutz des Klimas eine unbedeutende Rolle. Nun appellieren auch 65 Fachwissenschaftler*innen aus 30 wissenschaftlichen Institutionen an die Bundespolitik und empfehlen dringend eine Beendigung der staatlichen Förderung von unwirtschaftlichen, umweltschädlichen und nicht ökologisch sanierbaren Kleinwasserkraftwerke über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder anderer Subventionen. Der Betrieb solcher Kleinwasserkraftwerken sei wesentlich für die Verfehlungen der Umweltziele im Biodiversitäts- und Gewässerschutz verantwortlich.

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Der DAFV e.V.

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Der Deutsche Angelfischerverband e.V. besteht aus 24 Landes- und Spezialverbänden mit ca. 9.000 Vereinen, in denen insgesamt rund 500.000 Mitglieder organisiert sind.

 

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