Gewässer- und Naturschutz



Kein Aal-Fangverbot für Angler

EU-Ratsentscheidung zu den Fangquoten für den Atlantik und die Nordsee 2018.

Am 12.12.2017 hat die Europäische Kommission nach 24 stündiger Verhandlung über die Fangquoten für das Jahr 2018 im Atlantik und der Nordsee entschieden. Nach der Quotenentscheidung für die Ostsee vom Oktober, wurden damit nun auch die sogenannten zulässigen Gesamtfangmengen für die Nordsee und den Nordost-Atlantik festgesetzt.

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EU-Kommission schlägt KEIN europaweites Aal-Fangverbot vor

Wie heute auf einer Webseite der EU vermeldet wurde, greift die EU-Kommission in einem sogenannten "non-paper" für das Treffen des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 12. und 13. Dezember 2021 die Forderung des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES), jeglichen Aalfang europaweit einzustellen, NICHT auf. Stattdessen schlägt die EU-Kommission vor, die jährliche, 3-monatige Fangsperre der vergangenen Jahre fortzuführen und in 2022 eine Befragung der Interessengruppen durchzuführen (stakeholder-based consultation).

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DAFV Stellungnahme: Fisch in der Krise - Aalarm! (21. Februar 2022 auf Spiegel-Online)

Es ist sehr bedauerlich, dass der Spiegel in seinem Artikel: "Fisch in der Krise - Aalarm!" vom 21.02.2022 auf Spiegel-Online die Gelegenheit verpasst hat, differenzierter über das komplexe Thema Aal zu berichten. Eindimensionale Maßnahmen (hier: die Einstellung der Fischerei) waren noch nie besonders erfolgreich, wenn es darum ging, komplexe Probleme zu lösen. Die Berücksichtigung anderer Expertenstimmen zu dem vielschichtigen Thema hätten dem Artikel sicherlich sehr gutgetan.

Der Deutsche Angelfischerverband e.V. hat bereits mehrfach darauf hingewiesen und aufgezeigt, welche potenziellen Risiken und Folgewirkungen ein komplettes Fangverbot des Aals nach sich ziehen könnte.

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Standpunkt des BUND zur Gesamtsituation des Europäischen Aals im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen – Stellungnahme des DAFV

Am 04. April 2022 hat der BUND ein neues Standpunktpapier mit dem Titel: „Gefährdet und gejagt: Warum ein Fangverbot für den Europäischen Aal jetzt notwendig ist“[1] veröffentlicht. Trotz überwiegend gut recherchierter Hintergrundinformationen zur Gesamtsituation werden Quellen fehlgedeutet und falsche Schlüsse gezogen.

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DAFV Interview zum Thema “Illegaler Aalhandel” auf SWR2

In der Sendung SWR2 Matinee zum Thema „Glattes Geheimnis – Aale“ sprach unser Mitarbeiter Florian Stein am 1. Mai 2022 mit der Moderatorin Stefanie Junker.

Florian Stein hat sich die letzten 7 Jahre fast ausschließlich mit dem illegalen Handel von Aalen weltweit beschäftigt. In dem Gespräch gibt er Einblicke in eines der größten Wildtierverbrechen der Welt, welches in deutschen Medien bisher nur selten aufgegriffen wurde. Außerdem äußert er sich auch dazu, warum er ein generelles Aal-Fangverbot für nicht zielführend hält und eine nachhaltige Nutzung bessere Aussichten hat, dem Bestand wirklich zu helfen.

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Bundeslandwirtschaftsministerium legt Aal-Schonzeit für 2022 fest

Im Unterschied zu den Vorjahren (2018-2021) wird die dreimonatige Aal-Schonzeit in den Meers- und Küstengewässern in Deutschland um einen Monat nach vorne gezogen (Oktober bis Dezember 2022). Grundlage für die Schonzeit ist die Vorgabe der EU eine dreimonatige Schonzeit in dem Zeitraum zwischen August und Februar der jeweiligen Jahre einzurichten. Der DAFV hatte sich gegenüber dem Ministerium für einen Fortsetzung der Schonzeit in dem Zeitraum von November 2022 bis Januar 2023 ausgesprochen.

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Illegaler Aalhandel: Global agierender Schmugglerring in den USA vor Gericht und neueste Zahlen von EUROPOL

Ein Schmugglerring um den größten amerikanischen Aalhändler ist angeklagt, sowohl illegalen Export von Glasaalen von Europa nach China als auch illegalen Import von Aalfleisch in die USA organisiert zu haben.

Die Angeklagten aus New York, New Jersey und China werden des Schmuggels von Europäischen Aalen im Wert von mehreren Millionen Dollar beschuldigt. Die Abteilung für Umweltkriminalität des US-Justizministeriums hat eine Anklageschrift gegen den größten US-amerikanischen Aalhändler, American Eel Depot Cooperation und acht seiner Angestellten und Partner wegen Schmuggels und Verstößen gegen verschiedene Tierschutzgesetze veröffentlicht. Die Anklageschrift bezieht sich auf den Handel von großen Mengen Europäischer Aale (Anguilla anguilla).

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