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Meeresangeln

Macht Angeln glücklich? - Europas größte Angelumfrage gestartet

So sehen doch glückliche Angler aus, oder nicht? Welche Faktoren beeinflussen euer Erfolgserlebnis beim Angeln? Die Forschergruppe rund um Dr. Harry Strehlow, tätig am Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock, wollen dieser Frage genauer nachgehen.
So sehen doch glückliche Angler aus, oder nicht? Welche Faktoren beeinflussen euer Erfolgserlebnis beim Angeln? Die Forschergruppe rund um Dr. Harry Strehlow, tätig am Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock, wollen dieser Frage genauer nachgehen. Foto: DAFV, Olaf Lindner

Das Rostocker Thünen-Institut für Ostseefischerei hat im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine deutschlandweite Studie zum Thema Angeln gestartet. Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis über die Nutzung, die Ökologie und den Zustand der für die Angelfischerei wichtigen Fischbestände zu erlangen und die große sozioökonomische Bedeutung der Freizeitfischerei zu ermitteln. Im Rahmen dieses Projektes sollen in den nächsten Monaten mehr als 150.000 Haushalte in ganz Deutschland telefonisch befragt werden. Mit Hilfe dieser gewonnenen Erkenntnisse soll ein verbessertes Management der Fischbestände ermöglicht und die Entwicklung einer nachhaltigen Freizeitfischerei gefördert werden.

Anbei die Pressemitteilung des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, Rostock

Macht Angeln glücklich? – Europas größte Angelumfrage gestartet

Das Rostocker Thünen-Institut für Ostseefischerei hat im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine deutschlandweite Studie zum Thema Angeln gestartet. Hierfür werden 150.000 zufällig ausgewählte Haushalte in ganz Deutschland telefonisch befragt. Die Studie soll dabei helfen, die Nutzung der Fischbestände, die Rolle des Angelns in der Gesellschaft und seine wirtschaftliche Bedeutung besser zu verstehen.

Rostock/Braunschweig, 17.11.2020
Gehen Sie Angeln? Diese Frage könnte Ihnen in den nächsten Monaten am Telefon gestellt werden. Weltweit angeln über 220 Millionen Menschen in ihrer Freizeit. Auch in Deutschland ist das Angeln beliebt: Gerade in der heutigen Zeit scheinen viele Deutsche sich nach einem naturnahen Hobby zu sehnen, um dem Alltagsstress zu entfliehen. Doch bisher ist sehr wenig über das Angeln in Deutschland bekannt. Dabei gehören Anglerinnen und Angler zur größten Nutzergruppe von Seen, Flüssen und Meeren. 

Was macht den Reiz des Angelns aus? Wie viele Anglerinnen und Angler gibt es in Deutschland? Welche Fische fangen sie und wie viele? Diese und weitere Fragen will das Forschungsteam um Dr. Harry Strehlow vom Rostocker Thünen-Institut für Ostseefischerei im Rahmen der Studie „Angeln in Deutschland“ beantworten. Zusammen mit dem Berliner Markt- und Sozialforschungsinstitut USUMA werden hierfür in den nächsten Monaten 150.000 zufällig ausgewählte Haushalte in ganz Deutschland telefonisch befragt, um ein repräsentatives Abbild der Anglerinnen und Angler in der deutschen Bevölkerung zu erstellen. Damit ist dies die bisher größte Befragung ihrer Art in Europa und eine der größten weltweit.

Die während des Telefoninterviews angetroffenen Anglerinnen und Angler werden zunächst zu verschiedenen Aspekten des Angelns befragt. Anschließend werden alle interviewten Personen dazu eingeladen, an einer Tagebuch-Studie teilzunehmen. Für die kommenden zwölf Monate sollen sie ihre Angelerlebnisse dokumentieren, um den Forschern Einblicke in ihr Angelverhalten zu gewähren.

Ziel der Studie ist, die Nutzung der Gewässer und Fischbestände besser zu verstehen, sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Angelns in Deutschland nachzuvollziehen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für die Entwicklung einer nachhaltigen Angelfischerei in Binnen- und Meeresgewässern dienen. Mit ersten Zwischenergebnissen rechnet das Team um Harry Strehlow Ende 2021.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und anonym. Die Studie verfolgt keine kommerziellen Ziele, sondern dient ausschließlich dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn.

Weitere Informationen: www.thuenen.de/dmap 

 

Kontakt:

Dr. Harry Strehlow

Thünen-Institut für Ostseefischerei, Rostock

Tel.: +49 381 66099 107

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Letzte Änderung am Montag, 23 November 2020 12:02
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