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Ein aktuelles BUNTE-Interview (Ausgabe 36/2026) lässt keine Zweifel offen: Bundesumweltminister Carsten Schneider ist passionierter Angler. Mit Watstiefeln in der Erfurter Gera stehend erklärt er, dass Angeln für ihn vor allem Entspannung bedeute und er dabei den Fluss beobachte und ökologische Veränderungen wahrnehme. Durch den Klimawandel werde die Gera wärmer und wasserärmer, was vor allem Forellen- und Äschenbestände zunehmend gefährde. Explizit hebt er die Rolle der Angler für den Gewässerschutz hervor: „Angler sind … wichtige Beobachter unseres Ökosystems. Sie kümmern sich um die Gewässer, räumen oft genug den Müll weg und können vor Ort erklären, warum die Natur geschützt werden muss“. Damit würdigt der Minister die Angler ausdrücklich als wichtige Akteure im Natur- und Gewässerschutz.
Quelle: BUNTE, Ausgabe 36/2026, Interview von Lilly Burger
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Ein Bundesminister, ein EU-Parlamentarier und führende Vertreter aus Ministerien, Wissenschaft und Naturschutz diskutieren in Berlin die Zukunft der Angelfischerei in Deutschland
Der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV), Dachverband der organisierten Angelfischerei in Deutschland und Interessenvertreter von über 530.000 organisierten Anglerinnen und Anglern, führt am Samstag, den 11. Juli 2026, seine Jahreshauptversammlung 2026 im Hotel Crowne Plaza Berlin durch. Bei der Veranstaltung kommen 120 Gäste aus den verschiedenen Landes- und Spezialverbänden zusammen. Der öffentliche Teil der Versammlung am Vormittag bietet ein vielfältiges Programm. Hochrangige Ehrengäste aus Politik, Wissenschaft und Naturschutz bringen ihre Grußworte ein, ein wissenschaftlicher Gastvortrag beleuchtet aktuelle Herausforderungen. Durch Ehrungen für herausragendes ehrenamtliches Engagement und intensiven Austausch entstehen zukunftsweisende Perspektiven für ein modernes, nachhaltiges Management der Angelfischerei in Deutschland.
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Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) begrüßt Max Olgemöller als neuen Mitarbeiter für bundespolitische Belange. Er hat die Nachfolge von Mark Glynn angetreten, der den Bundesverband Ende März verlassen hat.
Als Politikwissenschaftler (M.A.) übernimmt Max Olgemöller die bundespolitische Interessenvertretung des DAFV. Im engen Austausch mit Bundesministerien, Mitgliedern des Deutschen Bundestags sowie weiteren politischen und gesellschaftlichen Akteuren wird er sich für die Belange der organisierten Angelfischerei einsetzen.
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Anthropomorphismus kommt aus dem Griechischen: anthropos = Mensch, morphe = Gestalt/Form. Er bedeutet, dass man Natur, Tieren oder Gegenständen menschliche Eigenschaften, Gefühle oder Absichten zuschreibt.
Der Deutsche Angelfischerverband beobachtet seit Jahren eine problematische Tendenz in der öffentlichen Diskussion über Angeln und Fischerei: Die zunehmende Vermenschlichung von Fischen und anderen Wassertieren wird systematisch genutzt, um Angeln grundsätzlich zu delegitimieren. Dabei werden Tiere mit menschlichen Eigenschaften, Gefühlen und Intentionen ausgestattet – eine Praxis, die unter dem Begriff „Anthropomorphismus" bekannt ist und zu einer wissenschaftlich unhaltbaren, emotional manipulativen Debatte führt. Diese Strategie schadet nicht nur der Reputation von Anglern und traditionellen Fischereipraktiken, sondern behindert auch eine ehrliche, faktengestützte Diskussion über Tierwohl und Naturschutz.
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Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) hat seinen Jahresbericht 2025 veröffentlicht.
Unter dem Motto „Angeln in der Mitte der Gesellschaft“ dokumentiert der Bericht die vielfältige Arbeit des Verbandes von politischer Interessenvertretung über Umweltprojekte, Kampagnen bis hin zur Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit und dem Castingsport. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im Verband, die politische Arbeit sowie zahlreiche Projekte.
