Politik
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Vom 10. bis 12. September 2026 trafen sich die europäischen Angelverbände im irischen Cork.
Bei der Generalversammlung der European Anglers Alliance (EAA) in Cork ist die EAA um weitere zwei Mitgliedsverbände aus Frankreich und Estland gewachsen. Aufgrund des großen französischen Verbands Fédération Nationale de la Pêche en France (FNPF) hat sich die Anzahl der Angler innerhalb Mitgliedsverbände nahezu verdoppelt. Während der drei Tage in Irland berieten die verschiedenen Fachgruppen über die Themen, welche das Angeln in Europa gegenwärtig und in der Zukunft bestimmen werden: von der Revision der Wasserrahmenrichtlinie über zukünftige Einschränkungen bei der Verwendung von Blei bis zur Frage, wie sich die Größe und das Alter von Fischbeständen endlich im Fischereimanagement abbilden lassen können.
Die EAA vertritt als Dachverband die Interessen von rund 25 Millionen Anglerinnen und Anglern gegenüber den EU-Institutionen. Der DAFV ist Gründungsmitglied und stellt mit Florian Stein den Vorsitzenden der Fachgruppe Süßwasser sowie ein Mitglied des EAA-Vorstands. Gastgeber der diesjährigen Versammlung war das Angling Council of Ireland.
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- Kategorie: Bundespolitik
Mit der Einführung der Heimatagenda am 16.07.2026 hat Bundesminister Alois Rainer einen Aufschlag gemacht, der eine engere Verknüpfung zwischen der Politik des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und den lokalen sowie regionalen Bedürfnissen der Menschen ermöglicht. Damit erhält das Thema Heimat, das seit dieser Legislaturperiode nicht mehr im Innenministerium angesiedelt, sondern ins Landwirtschaftsministerium gewandert ist, einen neuen Stellenwert.
Explizit rücken die räumliche und soziale Identifikation der Menschen in den unterschiedlichen regionalen und lokalen Lebenszusammenhängen in Deutschland in den Vordergrund. Zukünftig sollen die Fachressorts des BMLEH den Aspekt Heimat gezielt berücksichtigen: „Heimaten zu stärken“ wird handlungsleitendes Prinzip in den Themenfeldern Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, Ernährungspolitik und ländliche Entwicklung. Bundesminister Rainer betont: „Ein Grundsatz der Agenda lautet: Wir wollen die Menschen befähigen, in ihren Heimaten selbst wirksam zu sein, also Dinge anpacken und gestalten zu können.“
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- Kategorie: Bundespolitik
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat am 14. August 2026 in Erfurt das Citizen-Science-Projekt FLOW besucht und gemeinsam mit Mitgliedern des Sportfischervereins Bischleben e. V. und des Deutschen Angelfischerverbands (DAFV) die Gewässergüte der Gera untersucht. An dem bundesweiten Forschungsprojekt sind die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) beteiligt. Gemeinsam mit Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftlern untersucht FLOW den ökologischen Zustand kleiner Fließgewässer. Im Mittelpunkt des Ministerbesuchs stand die Frage, wie Wissenschaft, Zivilgesellschaft und lokale Akteure gemeinsam zum Schutz und zur ökologischen Aufwertung von Bächen beitragen können.
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- Kategorie: Bundespolitik
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unter der Leitung von Bundesministerin Reiche hat den Referentenentwurf zur Novellierung des Gesetzes zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsektor vorgelegt – das EEG 2027. Ziel ist ein planbarer, kosteneffizienter, netzverträglicher und marktorientierter Ausbau von Wind- und Solarenergie, mit dem der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf 80 Prozent steigen soll. Für viele Erzeugungsarten sieht der Entwurf eine deutliche Marktorientierung vor: Kleinanlagen unter 25 Kilowatt sollen künftig grundsätzlich keine Marktprämie mehr erhalten, da sie für die Systemintegration als nicht mehr relevant gelten.
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- Kategorie: Europaarbeit
Im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekts EveryFish (https://everyfish.eu/) führt ein Zusammenschluss europäischer Forschungsinstitute derzeit eine Umfrage unter Anglerinnen und Anglern in verschiedenen Ländern in Europa durch. Die Forschenden möchten besser verstehen, wie Anglerinnen und Angler ihre Fänge dokumentieren und welche Erfahrungen sie mit digitalen Anwendungen rund ums Angeln machen. Dabei interessiert sie unter anderem, welche Funktionen bestehender Apps als hilfreich wahrgenommen werden, welche Funktionen bislang fehlen und wie die neue EU-App RecFishing eingeschätzt wird.
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