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Im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekts EveryFish (https://everyfish.eu/) führt ein Zusammenschluss europäischer Forschungsinstitute derzeit eine Umfrage unter Anglerinnen und Anglern in verschiedenen Ländern in Europa durch. Die Forschenden möchten besser verstehen, wie Anglerinnen und Angler ihre Fänge dokumentieren und welche Erfahrungen sie mit digitalen Anwendungen rund ums Angeln machen. Dabei interessiert sie unter anderem, welche Funktionen bestehender Apps als hilfreich wahrgenommen werden, welche Funktionen bislang fehlen und wie die neue EU-App RecFishing eingeschätzt wird.
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- Kategorie: Europaarbeit
Die Studie des Teams um Niels Jepsen von der Technischen Universität in Silkeborg (DTU Aqua) untersucht erstmals quantitativ den Einfluss von Kormoranen auf junge Dorsche und Flundern in einem offenen Küstengebiet der westlichen Ostsee. Der DAFV verfolgt die Forschungsarbeit von Jepsen seit vielen Jahren und freut sich, ihn für die Ausgabe 1/2026 der AFZ-Fischwaid für ein Interview gewonnen zu haben. Das komplette Interview findet ihr hier ab Seite 40. Darin erläutert Jepsen ausführlich das EU-Projekt ProtectFish, seine 30-jährige Forschungsarbeit zum Thema Kormoranprädation und warum eine Populationskontrolle auf europäischer Ebene notwendig ist, um bedrohte Fischarten zu schützen.
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Freizeitfischerei* im Meer: Bedeutung, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven
*Im weltweiten Kontext wird die Angelfischerei unter dem Begriff „Freizeitfischerei“ geführt. Dazu gehören auch andere fischereiliche Aktivitäten bei denen Speere, Reusen, oder auch Langleinen eingesetzt werden. In Deutschland kann unter der Freizeitfischerei ausschließlich das „Angeln“ verstanden werden.
Die Meeresfreizeitfischerei gehört weltweit zu den beliebtesten Natur- und Freizeitaktivitäten. Rund 300 Millionen Menschen gehen jährlich angeln, davon schätzungsweise über 120 Millionen im Meer. Neben ihrem hohen Freizeitwert erzeugt die Freizeitfischerei erhebliche wirtschaftliche Effekte: Weltweit werden jährlich Milliardenbeträge umgesetzt und zahlreiche Arbeitsplätze in Tourismus, Handel, Boots- und Angelgeräteindustrie geschaffen.
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Am 29. April 2026 hat der REACH‑Ausschuss der Europäischen Union mit knapper Mehrheit dem Vorschlag der EU‑Kommission für ein Verkaufsverbot von Blei in Angelgeräten zugestimmt.
Der verabschiedete Text wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Prüfung vorgelegt. Beide Institutionen haben drei Monate Zeit, um Einwände zu erheben. Sollte dies nicht geschehen, kann die EU-Kommission die Verordnung verabschieden und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichen. In diesem Fall könnte der Gesetzestext in etwa vier bis fünf Monaten in Kraft treten.
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Wie in jedem Jahr Mitte April trafen sich die Mitgliedsverbände der European Anglers Alliance (EAA) in der Brüsseler Geschäftsstelle zu ihrer jährlichen Fachgruppen-Konferenz. Auf der Agenda der zweitägigen Veranstaltung standen die Fachgruppen „Meer“, „Süßwasser“ sowie übergreifende europäische Themen.
Besonders erfreulich war in diesem Jahr die Teilnahme von zwei nationalen Verbänden, die bislang noch keine Mitglieder der EAA sind. Beide Organisationen haben ihre Absicht bekundet, der EAA im Rahmen der Generalversammlung im September in Cork (Irland) beizutreten. Diese geplanten Beitritte werden das politische Gewicht der EAA sowie die europaweite Repräsentanz der Anglerinnen und Angler nachhaltig stärken.
